3. Rad-Traingswochenende - Rückblick Rennrad-Gruppe sportlich

Petrus hat kein DSL!

Wie auch in den vergangenen Jahren haben die Verantwortlichen der Mühlener Radtage bei Petrus wieder gutes Wetter bestellt, nur dass die Bestellung nicht rechtzeitig beim Empfänger angekommen ist. Scheinbar war die Übertragungsgeschwindigkeit nicht hoch genug. So kam, dass es pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt wie aus Eimern schüttete, was aber die Teilnehmer mit Humor quittierten. Zum Start hatte es dann nur noch leicht geregnet und im Laufe der nächsten beiden Stunden hat es ganz aufgehört, so dass nur noch das Spritzwasser vom Vordermann für entsprechende Schauer und Sommersprossen sorgte.

Mit 8 Renners machte sich die Gruppe dann auf zur ersten Runde über 53 km, die in einem 26-er Schnitt bewältigt wurde.

Der Verlauf der Strecke: Mühlen – Bieringen – Wachendorf – Trillfingen – Haigerloch – Empfingen – Mühlheim – Fischingen – Horb – Mühlen, wies zwei Anstiege auf, mit insgesamt 590 Hm.

Die Stimmung war trotz des bescheidenen Wetters prächtig und das Tempo so gewählt, dass die Gruppe sich finden und kennen lernen konnte.

Samstag, 11 Renners

Na also, die Bestellung war angekommen, denn es wurde ein richtig schöner Tag mit angenehmen Temperaturen, wobei die gewählte Strecke schon für den einen oder anderen Schweißtropfen gesorgt hat.

Es standen insgesamt 107 km am Ende der Ausfahrt auf den Radcomputern mit 1445 Hm, die mit einer Fahrzeit von 3: 48 Std. bewältigt wurde, was etwa einem Schnitt von ca. 28 km pro Std. entspricht.

Der Streckenverlauf gestaltete sich in folgender Weise: nach zügigem Einrollen das Neckartal hoch bis Neckarhausen, weiter ging es das Glatttal hoch bis Bettenhausen, wo es nach einem Linksknick hoch nach Dornhan ging. Von Dornhan fuhren wir weiter in einer ersten kleinen Abfahrt nach Busenweiler mit einem weiteren kleinen Anstieg zum Kreisel und der folgenden Abfahrt nach Alpirsbach hinunter. In sauberer Zweierreihe ging es dann im knackigen Tempo das Kinzigtal abwärts bis Schenkenzell, wo nach rechts ins Reinerzauer Tal abgebogen wurde, welches bis auf die letzten 4 km in der Gruppe gefahren wurde. Der Anstieg nach Schömberg wurde dann freigegeben und die Teilnehmer nutzten dies für eine erste Nagelprobe.

Oben in Schömberg war dann eine Bananenpause vereinbart…..

Nach der Stärkung ging es dann weiter nach Freudenstadt im flotten Tempo, vorbei am Krankenhaus ein Stück die alte B 294 entlang Richtung Pforzheim, bevor rechts abgebogen wurde nach Frutenhof. Von dort ging´s weiter über Musbach nach Kälberbronn, wobei einige giftige Anstiege bewältigt werden mussten. Danach fuhren wir durchs Zinsbachtal nach Durrweiler und weiter nach Cresbach, Lützenhardt, Heiligenbronn, Salzstetten und Altheim. Auch auf diesem Streckenabschnitt folgten einige kürzere Anstiege, die aber jetzt schon in den Beinen spürbar waren. Von Altheim ging es Richtung Ziegelhütte, bevor rechts auf den Radweg ins Industriegebiet abgebogen wurde. Es ist jedes Mal beeindruckend, wenn man dann über die Kuppe kommend das herrliche Landschaftsbild unserer Heimat genießen kann. In der Zeitung stand vor einigen Jahren, dass man von dieser Stelle die „ZUG -SPITZE“ sehen konnte (Stuttgart nach Zürich).

Es folgte eine rasante Abfahrt nach Horb und die letzten Meter ausrollend zum SV Sportheim.

Bei anschließendem Kaffee und Kuchen (auch das eine oder andere Weizen soll geflossen sein), konnte man bei herrlichem Sonnenschein von einem absolut gelungenen Tag sprechen.

Sonntag:10 Renners und ein Pechvogel

und wieder war gutes Wetter bestellt und geliefert.

Die Strecke verlief wie am Vortag zum Einrollen das Neckartal hoch bis Dettingen mit einem ersten Anstieg nach Priorberg, vorbei an Dürrenmettstetten nach Oberiflingen, wobei hier richtig Zug in der Gruppe war mit mächtigem Druck auf den Pedalen. Nach einer kurzen Abfahrt nach Dettlingen ging es weiter über Bittelbronn, Grünmettstetten und Altheim nach Hochdorf.

Über Vollmaringen ging es dann nach Baisingen, Ergenzingen zur Wilhelmshöhe und runter nach Börstingen das Neckartal hoch bis Mühlen zum SV – Sportheim. Kurz vor Hochdorf stieß dann auch unser Pechvogel des Tages wieder zu uns, der uns nach seinem Reifenwechsel in umgekehrter Richtung die Strecke entgegenkam.

Die 62 km, die mit immerhin 750 Hm gepickt war, wurde mit einem 29,5- er Stundenmittel abgespult, recht flott schon für die frühe Saison.

Entsprechend hungrig hat sich dann die Gruppe nach dem Duschen über das Mittagsessen, das in der Zwischenzeit von unseren guten Geistern vorbereitet war, hergemacht.

Fazit:

Zu aller erst einmal ein großes Dankeschön an die Damen, die im Hintergrund für die erstklassige Verpflegung vom Abendsnack, Frühstück, Kaffe und Kuchen, Mittagessen bis hin zur Tischdekoration mal wieder ein Highlight gesetzt haben!

Des Weiteren hat das gute Wetter der letzten beiden Tage die Wassespritzer vom Freitag vollkommen verdrängt. Ein Plattfuß in unserer Gruppe am Sonntag und sonst keinerlei Probleme - eine homogene Gruppe Radlerherz, was begehrst Du mehr.

Es waren einfach drei super Tage!!!!!!!!!!

Mit Sonne in den Speichen,

Ralf

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